Who made my clothes? Die Fashion Revolution Week

Eine nachhaltige Lebensweise gewinnt in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. So steigt auch der Wille der Konsumenten beim Kleidungskauf auf Nachhaltigkeit zu setzen. Deshalb kommt hier ein kurzer Beitrag zum Thema Fashion Revolution.

Rana Plaza – Das Unglück was zum Umdenken anregte

Zum Umdenken hat vor allem das Unglück von Rana Plaza beigetragen. Eine wirklich traurige und erschreckende Tragödie, welche durch alle Medien ging.
Der Einsturz der Textilfabrik “Rana Plaza” in Bangladesch im Jahre 2013 nahm 1.135 Menschen, die unter den schlimmsten Bedingungen für uns Kleidung möglichst billig produzieren, das Leben.
Das Unglück zeigte wirklich auf schlimmste Art und Weise unter welchen Bedingungen Mode für uns hergestellt wird. Einfach nur aus dem Grund, weil wir es immer billiger und billiger haben wollen. Und nur, damit wir günstig einkaufen und unseren Schrank füllen können.

Die Auswirkungen auf den Modemarkt

Nachhaltige Mode, die fair und vor allem unter sozialverträglichen Arbeitsbedingungen hergestellt werden, erfuhr vor allem durch den Einsturz der Fabrik immer mehr Aufmerksamkeit. So traurig es auch ist, dass erst ein Unglück geschehen muss, damit ein großer Teil der Konsumenten die Augen öffnet und die Textilproduktion infrage stellt. Der Druck auf die großen Modeketten wächst und wächst. Jedoch kann das nur der Anfang sein. Es muss mehr geschehen, um weltweit ein weitreichendes Umdenken und somit einen Wandel der Textilwelt zu erreichen.

Das Umdenken beginnt – Fashion Revolution Week

Fashion Revolution Logo - slowliDie wirklich tolle Bewegung, welche sich durch das Unglück gebildet hat, ist die Fashion Revolution Week. Dieses Movement stellt sich gegen die miserablen Arbeitsbedingungen und die Unsichtbarkeit der kleinen Fabrikarbeiter.

Die Entstehung der Fashion Revolution Week

Ins Leben gerufen wurde die Aktion als damaliger Fashion Revolution Day nach der Tragödie am 24. April 2013, als Rana Plaza einstürzte.
Aus dem Fashion Revolution Day entwickelte sich die Fashion Revolution Week und markiert seit dem den Jahrestag des Unglücks. Die Woche wird begleitet von dem Motto „Who made my clothes?“.

Ziele und Inhalte der wirklich tollen Bewegung

Die Aktion, welche einmal jährliche stattfindet, setzt sich für ein systemisches Umdenken innerhalb der Textilbranche ein. Der besondere Fokus liegt dabei auf der Frage nach der Transparenz in der Textilproduktion und der kompletten Versorgungskette innerhalb dieser.
Mit der simplen Frage „Who made my clothes?“, werden auf der ganzen Welt Menschen dazu aufgerufen, Modemarken zu fragen, woher ihre Kleidung stammt und wer sie hergestellt hat. Überall machen Menschen Fotos, auf denen sie ihre Kleidung auf links tragen und man das Label mit dem Aufdruck „made in“ sieht. Diese Bilder posten sie dann auf sämtlichen sozialen Plattformen mit dem #whomademyclothes.
Menschen aus über 68 Ländern beteiligen sich mit Events, Flashmobs, Workshops und der weltweiten Selfie-Kampagne.

Dürfen wir unsere Lieblingsmarke nun nicht mehr kaufen?

Die Antwort auf die Frage ist: Doch!
Bei der Aktion geht es den Gründern nicht um das Verbieten von „nicht nachhaltigen“ Marken, sondern vielmehr darum, den großen Modeketten die Missstände innerhalb der eigenen Fertigung und Lieferkette aufzuzeigen. Denn der Großteil der Marken und Händler interessiert sich wenig für die Art und Weise, wie die Kleidungsstücke hergestellt werden. Es geht den Initiatoren vor allem darum, dass wir unsere Lieblingsmarken auffordern transparent zu sein und etwas zu ändern!

Ein Aufruf zur Revolution – Sei dabei!

Also sei dabei, wenn es wieder heißt #whomademyclothes und frage deine Lieblingsmarke, wer dein Kleidungsstück hergestellt hat. Fordere mehr Transparenz in der Textilindustrie. Macht mit und bewegt etwas. Die Zeit ist mehr als reif!

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