Die Zukunft gehört den neuen Rohstoffen – Tencel als wahre Alternative in der Textil-Produktion

Ihr habt bestimmt schon mal auf einem Textiletikett den Begriff Tencel gelesen. Gehört, dass Tencel zu einer der besten veganen Alternativen für Seide gilt. Oder Ihr habt ihn irgendwo gehört, und euch gefragt: “Was ist eigentlich dieses Tencel von dem alle reden?”, “Woraus besteht eigentlich Tencel?”, Wie wird Tencel eigentlich hergestellt?”, “Ist Tencel wirklich so gut für die Umwelt?”, “Warum ist Tencel sowohl eine Naturfaser und zugleich synthetisch?”, “ Was ist eigentlich das Besondere an Tencel?” und “Wie muss ich eigentlich Produkte aus Tencel pflegen?”.
Genau diese fragen werde ich dir mit meinem Beitrag zum Thema Tencel beantworten.

Was ist Tencel und wo kommt Tencel her?

Ist die Rede von Tencel, dann ist im Allgemeinen der Rohstoff Lyocell gemeint. Tencel ist in diesem Zusammenhang der Markenname der, in Österreich ansässigen, Firma “Lenzing AG”. Obwohl es sich bei Tencel um eine Kunst- und zugleich Naturfaser handelt, ist es in aller Munde, wenn es um nachhaltige Mode geht. Obwohl es im ersten Moment ein wenig widersprüchlich klingt “synthetisch?”, “natürlich?”, “nachhaltig?”, ist Tencel weit verbreitet und aus dem Kosmos der fairen Mode nicht mehr wegzudenken. Ich verrate dir im weiteren Verlauf des Beitrags warum es kein Widerspruch ist, sondern warum sich die Begrifflichkeiten perfekt verbinden lassen.

Woraus besteht Tencel?

Der Grundstoff, aus dem Tencel oder eigentlich Lyocell besteht, ist das Holz vom asiatischen Eukalyptusbaum. Das verwendete Holz für die Herstellung von Tencel kommt dabei weitestgehend aus nachhaltigen Wäldern. Lediglich ein kleiner Teil des verwendeten Holzes stammt von Plantagen, welche nach ökologischen und nachhaltigen Grundsätzen handeln.

Baumwolle VS. Tencel

Die Plantagen für die Produktion von Tencel befinden sich auf Flächen, welche für den Anbau von Lebensmitteln nicht nutzbar sind. Das ist bei Baumwolle anders, diese steht bezüglich der Flächen in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. Dazu kommt, dass die Ausbeute bei Eukalyptus deutlich höher und somit der Platzbedarf deutlich geringer ausfällt. Für die Produktion von einem Shirt aus Baumwolle werden circa fünf bis sechs Quadratmeter Fläche benötigt. Auf der identischen Fläche ist es möglich, die Rohstoffe für zehn bis zwölf Shirts aus Lyocell anzubauen.
Auch werden die Eukalyptusplantagen, im Gegensatz zu konventionellen Baumwollplantagen, ohne chemische Pflanzengifte betrieben. Während Baumwolle künstlich bewässert und gedüngt werden muss, kommt Eukalyptus ohne beziehungsweise mit einer minimalen zusätzliche Bewässerung und ohne das Hinzufügen von Düngemitteln aus. So benötigt die Herstellung von Baumwolle für ein Shirt rund 2.000 Liter Wasser. Dem entgegen steht das Material für ein Shirt aus Tencel, welches lediglich zwischen 100 und 200 Litern Wasser benötigt.
Hinzu kommt, dass bei der konventionellen Baumwollproduktion rund 65% der Pflanzen genmanipuliert sind. Bei der Produktion von Eukalyptus hingegen wurden keine der Pflanzen einer Genmanipulation unterzogen.

Zertifizierung der Wälder und Plantagen

Sowohl das verwendete Holz aus dem Wald als auch das Holz von den Plantagen ist bei der Produktion von Tencel in jedem fall FSC als auch PEFC zertifiziert.
FSC, als Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldwirtschaft, steht in diesem Zusammenhang für „Forest Stewardship Council“. Um diese Zertifizierung zu erlangen, muss der Wald oder die Plantage aus/von dem das Holz für die Produktion stammt, verschiedene Kriterien bezüglich einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Waldwirtschaft erfüllen.
PEFC bedeutet “Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes”, und bezeichnet ein Kontrollsystem, welches die Einhaltung von nationalen Standards für eine nachhaltige und umweltbewusste Forstwirtschaft in Wäldern und auf Plantagen kontrolliert.

Wie wird Tencel hergestellt?

Tencel besteht, wie wir jetzt schon festgestellt haben aus Holzfasern, welche bekannter Weise natürlich sind. Tencel wir jedoch beschrieben als natürlich-künstliche Faser. Das Künstliche an der Faser ist die Herstellung der Garne aus dem Holz.

Aus Holz mach Kleidung – Die Herstellung von Tencel

Ganz grundsätzlich kann man sagen, dass Tencel entsteht, indem die Cellulose, welche sich in dem Rohstoff “Eukalyptusholz” befindet, extrahiert wird.
Um dieses zu erreichen, wird das Holz zunächst zerkleinert. Anschließend wird der gewonnene Holzspan mit einem Gemisch aus nicht-giftigen Lösungsmittel und Wasser vermengt. Unter ständiger Bewegung, einem Vakuum und einer erhöhten Temperatur, wird dem Gemisch ein bestimmter Teil des Wassers entzogen. Beim Erreichen eines bestimmten Feuchtigkeitsgehalts innerhalb des Gemisches, löst sich die Cellulose. Somit entsteht eine sogenannte Spinnlösung. Dieses ist ein Gemisch aus verschiedenen Substanzen und Spinnfasern. Spinnfasern wiederum sind natürliche oder chemische Fasern mit einer begrenzten Länge, in der Regel kleiner als 1.000mm.
Die so entstandene Lösung wird in einem nächsten Schritt gefiltert und anschließend durch eine Spinndüse gepresst. Durch diesen Prozess entstehen Filamente. Dieses sind Fasern mit einer beliebigen und somit praktisch unbegrenzten Länge.
Die entstandenen Filamente werden in einem Spinnbad (nicht-giftiges Lösungsmittel-Wasser-Gemisch) ausgeschieden.
Somit ist die Faser, für die Herstellung von Kleidung aus Tencel gewonnen und kann in weiteren Arbeitsschritten wie beispielsweise dem Reinigen, Trocknen oder Schneiden weiterverarbeitet werden.

European Award for the Environment – Tencel als Umweltfreund

Das Tencel deutlich besser ist als eine aus Erdöl bestehende Kunstfasern wie Polyester oder Elastan sollte ja klar sein! Nicht nur das Erdöl kein nachwachsender Rohstoff ist, belastet die Gewinnung zudem enorm die Umwelt. Aber die Herstellung von Tencel klingt ja nun erstmal wie die Herstellung von anderen künstlichen Fasern wie Viskose. Viskose bedient sich ebenfalls Holz als Rohstoff. Wieso ist Tencel denn nun so viel nachhaltiger und umweltschonender?
Die Antwort ist eigentlich sehr einfach: Es ist der Umgang und das Verhältnis mit den verwendeten Ressourcen und Chemikalien sowie der Umgang mit den Arbeitskräften bei der Produktion.
Nicht ohne Grund wurde Tencel mit dem “European Award for the Environment” von der “Europäischen Union” ausgezeichnet.

Der Umgang mit Chemikalien!

Bei den bekannten und konventionell hergestellten Fasern wie beispielsweise Viskose, kommen giftige und chemische Lösungsmittel zum Einsatz. Die Herstellung der Lyocellfaser, verläuft mit einem nicht giftigen und organischen Lösungsmittel namens N-Methylmorpholin-N-oxid (NMMO). Der Name klingt zwar sehr chemisch, das Lösungsmittel ist jedoch umwelttechnisch unbedenklich und biologisch abbaubar.
Zudem kann das verwendete Lösungsmittel, nach dem Angaben der Lenzing AG, nahezu vollkommen wiederverwendet werden. Das Liegt daran, dass es die Eigenschaften des Lösungsmittels erlauben, dieses einfach wieder aus den gewonnenen Fasern zu entfernen und so wiederverwerten zu können. Das ermöglicht eine Rückgewinnung zwischen 99,5% und 99,8% des eingesetzten Lösungsmittels und somit einen nahezu vollkommenen Lösungsmittelkreislauf. Die verbleibenden 0,2% bis 0,5% an Lösungsmitteln, welche nicht wiederverwertet werden können, werden in Kläranlagen abgebaut.

Der Umgang mit den Ressourcen!

Natürlich benötigt auch die Produktion von Tencel, genauso wie die Herstellung aller anderen Natur- oder Kunstfasern Ressourcen wie Wasser oder Energie. Jedoch benötigt die Herstellung von Tencel nur rund 30% von dem Wasser, welches für die gleiche Menge Viskose benötigt wird.
Die Fabrik der Lenzing AG in Österreich ist bereits vollkommen Energieautark. So produziert das eigene Biokraftwerk aus den Restprodukten des verarbeiteten Holzes, soviel Energie wie für die gesamte Produktion benötigt wird. Alle anderen Werke beziehen ihre Energie noch fremd, jedoch weist die Produktion von Tencel im Vergleich zu anderen Fasern einen deutlich geringeren Energiebedarf auf. Die Lenzing AG will, nach eigenen Angaben ebenfalls alle anderen Produktionsstätten in gleicher Weise zu dem Werk in Österreich, zu Energieautarken Produktionsstätten umrüsten.
Zudem hat die Lenzing AG neben dem bekannten “TENCEL Lyocellfasern” auch das Produkt “TENCEL Lyocellfasern mit REFIBRA” entwickelt. Diese besondere Faser wird mittels eigenem Kreislaufverfahren und unter dem minimalen Einsatz von Rohstoffen und Energie hergestellt. Lenzing nutzt bei “TENCEL Lyocellfasern mit REFIBRA” nicht rein Eukalyptusholz als Rohstoff, sondern auch Reste aus der Herstellung von Baumwollkleidung. Dadurch werden zum einen die ungenutzten Stoffreste wiederverwertet und landen nicht im Müll und zum anderen kann die Produktion dadurch effizienter gestaltet werden und demzufolge Ressourcen geschont werden.

Der Umgang mit den Arbeitsbedingungen!

Die Lenzing AG, welche der alleinige Hersteller von Tencel ist, ist bei der Fair Trade gelistet. Somit besteht ein fairer Mindestpreis für die Rohstoffe, welchen die Lenzing AG den Rohstofflieferanten bezahlt. Diese haben dadurch die Möglichkeit ihre Arbeit auf den Plantagen oder auch in den Wäldern ebenfalls für ihre Mitarbeiter fair zu gestalten.

Die tatsächliche Produktion der Fasern erfolgt ausschließlich in Europa und den USA. Die Lenzing AG handelt nach den allgemein geltenden Arbeits- und Gesundheitsbedingungen.

Was macht Tecel neben der Umweltfreundlichkeit zum Superstoff?

Das Tencel wirklich super für unsere Umwelt Ist, das ist nun klar. Aber was kann Tecel noch? Wofür ist es einsetzbar? Wie trägt sich Tencel?

Tencel für alles, alles aus Tencel – Noch mehr als vegane Seide!

Tencel ist wirklich ein absoluter Alleskönner. Tencel gilt nicht ohne Grund zu den top veganen Alternativen von Seide. Hergestellt aus Tencel, fühlen sich die Blusen oder auch Schals teilweise fast genauso an. Es hat den typisch seidigen Griff und das gleiche Tragegefühl.
Aber wie seidig Tencel wird, entscheidet sich durch den Verarbeitungsprozess. Denn die Tencelfasern sind sehr wandlungsfähig und lassen sich mit so gut wie jedem anderen Stoff kombinieren. Tencel kann sich in fast jeden Stoff verwandeln. So findet man beispielsweise Tencel als Strick, glatt und fein wie Seide für Blusen oder Schalls, glatte und locker fallend für Hemden, Shirts oder Kleider, fest und robust für Hosen und als Jeansstoff, weich und bequem für Unterwäsche sowie Weich und trotzdem fest für Handtücher wie aus Frottee.
Aufgrund der steigenden Anwendungsmöglichkeiten von Tencel gewinnt der Stoff immer mehr an Beliebtheit und findet seinen Weg immer weiter in die Kollektionen der vor allem nachhaltigen Modelabels.

Tencel als Feuchtigkeitsmanager

Tencel ist jedoch nicht nur vielseitig. Tencel ist zudem super funktionell. So nimmt Tencel 50% mehr Wasser auf als Baumwolle und leitet dieses vom Körper weg.
Das Hautklima wird es dem Tencel danken.
Dieser Effekt ist optimal für Sportkleidung, welche normalerweise zu 80% aus “Kunststoff” besteht. Denn durch Tencel ist die Kleidung atmungsaktiv und reguliert demzufolge den Schweiß deutlich besser als beispielsweise Baumwolle.
Nicht nur für die Herstellung von Sportkleidung ist dieser Effekt wirklich super. Das Ableiten der Feuchtigkeit führt zudem dazu, dass sich auch keine Bakterien bilden können. Diesen Effekt nutzen sogar schon die ersten Matratzen- und Bettwäscheproduzenten und stellen Matratzenbezüge und Bettwäsche aus Tencel her. Denn die beschrieben Eigenschaften von Tencel reduzieren das Problem mit Schimmel und Milben. Zudem fördern die Eigenschaften die Körperregulierung beim Schlafen. Das hat wiederum zur Folge, dass sich der Körper genauso beim Schlafen erholen kann wie der Geist.

Die Haut wird es danken!

Auch für Allergiker ist der Tencel ein wirklicher Zugewinn, denn der Rohstoff kann in punkto Hautverträglichkeit wirklich überzeugen. Über mehrere Monate wurde ein Test mit Patienten der Krankheit Epidermolysis Bullosa (EB) durchgeführt. Die Patienten, welche durch die Krankheit auch Schmetterlingskinder genannt werden, da ihre Haut so empfindlich ist wie der Flügel eines Schmetterling, haben in der Zeit des Tests Unterwäsche, Schlafanzüge, Hosen, Decken und Bettwäsche aus Tencel genutzt. Resultat des Tests war eine überdurchschnittliche Zufriedenheit der Patienten mit der Hautverträglichkeit des Materials ihrer Kleidung und Bettwäsche. Normalerweise leiden EB-Patienten sehr schnell an Rissen in der Haut, Blasen oder unangenehmen bis hin zu schmerzhaften Juckreizen. Diese Beschwerden werden bei für die Haut unverträglichen Stoffen und bei Stoffen, welche den Schweiß nicht richtig aufnehmen können, verstärkt.
Bei der hautverträglichen und sanften Kleidung aus Tencel war das anders. Die Probanden des Tests betonten sogar, das die Kleidung für sie ein angenehmes Hautgefühl und ein Kühlung der juckenden Stellen hervorgerufen hat. Das ist sehr untypisch für EB-Patienten, denn alles, was die Haut abdeckt und diese reizen könnte, wird zumeist als sehr unangenehme empfunden.
Eine ähnliche Studie wurde zudem mit Patienten, welche an Neurodermitis leiden durchgeführt. Auch hier waren die Ergebnisse durchweg positiv. Die Patienten litten weit weniger an den Beschwerden und empfanden die Kleidung als angenehm und teilweise als lindernd.

Nicht nur biologisch hergestellt, auch biologisch abbaubar!

Tencel ist nicht nur umweltfreundlich hergestellt, es ist sogar vollkommen biologisch abbaubar. Diese Erkenntnis wurden im Sommer des Jahres 2019 vom Labor Organic Waste Systems sowie “Organic Waste Systems und der “TÜV Austria” offiziell bestätigt. Somit können sich Produkte, welche zu 100% aus Tencel bestehen, im Boden oder auf dem Kompost aber auch im Süß- oder Salzwasser vollständig abbauen. Diese zerfallen ohne das dabei schädliche Rückstände bleiben. Wow, das ist Nachhaltigkeit in der nächsten Generation.

Auf die richtige Pflege kommt es an!

Tencel ist ein sehr feiner Stoff. Besonders, wenn es sich um Kleidungsstücke handelt, bei denen der Tencelstoff ähnlich fein verarbeitet wurde wie bei Seide. Daher ist bei Tencel besondere Vorsicht geboten.
Natürlich solltest du bei Kleidung aus Tencel, wie auch bei jeder anderen Kleidung die Wasch und Pflegeanweisungen des Herstellers beachten. Neben diesen solltest du aber zusätzlich ein paar Tipps verfolgen, um möglichst lange Freude an deinem Kleidungsstück aus Tencel zu haben.

Sauber ja! Aber mit Vorsicht – Waschen

Wenn du deine Kleidungsstücke aus Tencel waschen möchtest, dann denke zunächst daran, dass sie nur auf links gewaschen werden sollten. Ansonsten verwaschen sich schnell die Farben und die Kleidungsstücke sehen schnell alt aus.
Aufgrund der Struktur und der Empfindlichkeit der Fasern, sollte deine Waschmaschine bei der Wäsche auf maximal 30 Grad eingestellt sein. Besser für die Fasern und deren Langlebigkeit, ist es sogar, wenn die Kleidung kalt gewaschen wird.
Verwende in jedem Fall einen Schon- oder Wollwaschprogramm und stelle, wenn es bei der Waschmaschine möglich ist, das Schleudern auf die kleinstmögliche Stufe. So entsteht keine unnötige Reibung an den Kleidungsstücken und du verhinderst eine zusätzliche Belastung der Fasern.
Solltest du einmal deine Kleidung aus Tencel mit der Hand waschen, dann achte darauf, dass du nicht reibst, bürstet oder wringst. Alles das kann die Fasern beschädigen und du hast nicht lange etwas von deinem schönen Stück.

Auf das Mittel kommt es an! – Waschmittel

Beim Waschmittel solltest du darauf achten, dass es ein Feinwaschmittel ist und dieses keine Bleiche beinhaltet. Bleiche im Waschmittel kann bei Tencel weiße Verfärbungen hervorrufen, welche sich auch im Nachgang nicht mehr beseitigen lassen. Willst du der Kleidung wirklich etwas Gutes tun, dann empfiehlt es sich sogar extra Waschmittel für Tencel beziehungsweise Lyocell zu verwenden. Beispielsweise gibt es von der nachhaltigen Modemarke “FUNKTION SCHNITT” ein Waschmittel namens TenePlus. Diese ist besonders auf die Bedürfnisse von Tencel ausgerichtet und somit besonders schonend. Aber natürlich findest du im Internet auch von anderen Firmen Waschmittel speziell für Tencel.

Nach dem Waschen ist vor dem Tragen! – Trocknen und Bügeln

Bei Tencel und deren sensible Faser ist es wichtig, dass diese nicht lange nass in der Waschmaschine liegen. Somit solltet ihr direkt nach dem Waschen schauen, dass ihr die Kleidungsstücke zum Trocknen aufhängt. Hänge sie am besten auf einen Bügel. Die Fasern besitzen eine so angenehme Struktur, dass diese sich dadurch super aushängen und keine Falten in den Kleidungsstücken zurückbleiben. Solltet ihr die Kleidung doch einmal bügeln müssen, dann beachtet dabei, dass ihr ein feuchtes Tuch zwischen das Bügeleisen und die Kleidung legt. Das Bügeleisen sollte dabei lediglich auf die kleinste Stufe eingestellt werden.
Als letztes solltest du das Trocknen in einem Trockner vermeiden. Die Belastung für die Fasern ist dabei so groß, dass die Kleidungsstücke dadurch schnell beschädigt werden können.

Fazit zum Superstoff “Tencel”

Die Herstellung von Tencel in einem nahezu geschlossenen Kreislauf und mit geringer Belastung für die Umwelt ist ein prägnanter Fakt, welcher Tencel als echte Alternative für konventionell hergestellte Fasern macht. Doch Tencel ist nicht nur ein Superstoff was die Umweltverträglichkeit und Schonung der natürlichen Ressourcen angeht, sondern auch eine der top Alternativen, wenn es um das Thema vegane Seide geht. Wenn du Tencel noch nicht ausprobiert hast, dann solltest du es wirklich nachholen. Gerade als vegane Alternative zu Seide wird es dich überzeugen. Gerade wenn du die seidige Oberfläche und die Leichtigkeit im Stoff spürst, wird es dich packen.
Tencel kann sich durch die Vielseitigkeit des Gefüges, in fast jeden Stoff verwandeln, den es auf dem Markt gibt. Ob fest, ob weich oder luftig, Tencel macht es möglich. Tencel hat dadurch ein enormes Potenzial am Modemarkt.
Der natürlich-synthetische Stoff überzeugt zudem durch seine guten Eigenschaften wie die Feuchtigkeits- und Klimaregulierung, die Hautfreundlichkeit oder die Reduzierung der Bakterienbildung sowie durch eine sehr hohe Festigkeit.
Beim Pflegen ist Tencel zwar ein wenig anspruchsvoller als andere Stoffe, jedoch auch nicht anspruchsvoller als ein Kleidungsstück aus echter Seide.
Tencel erfährt durch die Eigenschaften und die Umweltfreundlichkeit immer mehr Beliebtheit. Tencel hat sogar die Möglichkeit den Modemarkt bezüglich der Nachhaltigkeit zu revolutionieren.

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